Archive for Februar 2008

Sommerblumen bei iberissimo: Trompetenzunge, Bartfaden, Mädchenauge, Tithonie, Kokardenblume

Trompetenzunge, Trichtermalven, Mädchenauge, Bartfaden und noch mehr interessante Namen bilden eine wunderschöne bunte Sommerblumenmischung. Unter den Sommerblumen sind viele einjährige Pflanzen. Diese kann man in der Regel problemlos selbst vorziehen. Die meisten Sommerblumen bevorzugen humosen Boden und Sonne und haben einen erhöhten Nährstoffbedarf (Giessen und Düngen).
Lesen Sie jetzt mehr über die Sommerblumen und bestellen Sie die Samen gleich online bei iberissimo

Add comment Februar 10, 2008

iberissimo: Anis – ein Doldenblütler

Anis, botanisch „Pimpinella anisum“, ist im Mittelmeerraum beheimatet, da er viel Sonne braucht, und mit Kümmel und Fenchel verwandt. In der Antike kannte man ihn bereits in Ägypten, Syrien, Griechenland und Zypern als Gewürz- und Heilpflanze.  Man verwendete Anis dort vor allem zum Brotbacken und als Gewürz für Wein und Oliven.

Als Aufguss ist Anis besonders wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaft sehr beliebt. Anis hat einen kräftigen Geruch und einen würzig süsslichen Geschmack.

Anis gehören zur Familie der Doldenblütler. Die süsslich duftende Pflanze mit petersilienänlichen Blättern bildet Blütenstände mit lockeren Dolden. Darin sitzen kleine weisse Blüten, aus denen sich die winzigen Samen bilden. Zur Reifezeit wird Anis geschnitten und anschliessend gedroschen.

Mehr über Anis und über den Unterschied zu Sternanis lesen Sie hier (klicken). 

Add comment Februar 10, 2008

Mediterrane Küche – Rezepte

iberissimo hat für Sie Informationen über die mediterrane Küche zusammengestellt. Kochbuch-Empfehlungen und Rezepte runden den Service ab. >>Zur mediterranen Küche

Add comment Februar 10, 2008

Umtopfen

…aber richtig. Da gibt es einiges zu beachten. Den Artikel finden Sie ab sofort im Portal.

Add comment Februar 9, 2008

iberissimo: Sommersalat mit Erdbeeren

Feldsalat mit Avocado, Erdbeeren & grünem Pfeffer

125g Feldsalat,
1 kleine Avocado,
150g Erdbeeren,
125g Mozzarellabällchen,
2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner,
125 ml Vinagrette (siehe unten).

Feldsalat putzen, waschen. Trocken schleudern. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fleisch in Spalten schneiden. Erdbeeren waschen und vierteln. Alles auf 4 Tellern anrichten. Mozzarella und Pfefferkörner verteilen. Vinagrette darübergeben.

Guten Appetit.

Salat – Vinagrette – Grundrezept

Salz, Pfeffer, Zucker,
1 EL gehackte Kräuter (z.B. Kerbel, Petersilie, Basilikum, Oregano),
3 EL Essig Balsamico weiss,
6 EL Olivenöl (Essig und Öl nimmt man im Verhältnis 1:2)

1. Essig in eine Schüssel geben. Gewürze verrühren, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben.
2. Öl tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterrühren, bis es sich mit dem Essig verbunden hat. Kräuter unterrühren.

Variationen:

Das Grundrezept können sie variieren, z. B. mit einem Esslöffel Senf, mit Buttermilch oder Creme fraiche, oder einen Teil des Essigs durch Zitronensaft ersetzen.

Add comment Februar 9, 2008

Lavendel-Kuchen

Ein seltenes Rezept mit frischen oder getrockneten Lavendelblüten:

175g Weizenmehl
175g Puderzucker
175g weiche Butter
3 Eier
2 Esslöffel frische Lavendelblüten
oder
1 Esslöffel getrocknete und gehackte Lavendelblüten
1/2 Teelöffel Vanille-Extrakt
2 Esslöffel Milch
1/2 Teelöffel Wasser
Puderzucker und frische Lavendelblüten für die Glasur

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig rühren. Eier dazugeben und rühren bis die Masse weiss-schaumig ist. Mehl sieben und zugeben, Lavendelblüten, Vanille und Milch hinzufügen. Den Teig in eine gefettete Form von ca. 20cm Durchmesser geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C 1 Stunde backen. Nach dem Backen den Kuchen 5 Minuten abkühlen lassen und dann vorsichtig auf ein Gitter stürzen. Auskühlen lassen.
Puderzucker und Wasser verrühren und damit den Kuchen glasieren. Mit Lavendelblüten verzieren.

Guten Appetit.

1 comment Februar 1, 2008

Heilpflanze des Jahres 2008

Lavendel  Die Fachjury des Theophrastus-Naturheilvereins wählte den Echten Lavendel zur Heilpflanze des Jahres 2008. Von den 26 zur Gattung Lavandula gehörenden Arten sind die folgenden drogenliefernde bzw. therapeutisch wirksame Pflanzen:Lavandula angustifolia (Echter Lavendel)
Lavandula hybrida (Lavandin)
Lavandula latifolia (Spiklavendel)
Lavandula stoechas (Schopflavendel)
Lavandula dentata (Zahnlavendel)

Lavendel ist eine häufig in der Heilkunde und Parfümerie geschätzte Pflanzengattung. Dies gilt vor allem für den Echten Lavendel (Lavandula angustifolia).
Allerdings wurde von den Heilkundigen des klassischen Altertums der Echte Lavendel offenbar nicht verwendet, sondern nur eine verwandte Art. Stark duftende Lavendelzweige dieser oder einer ähnlichen Art verbrannten in der Antike die Perser, Griechen und Römer, um „schlechte Dünste“ in Krankenzimmern zu mindern oder den Ausbruch einer Epidemie zu verhindern.
Über die Ableitung des Namens Lavendel gibt es es verschiedene Anschauungen. Am meisten verbreitet ist die Ansicht, dass sich das Wort vom Lateinischen lavare (= waschen) ableitet, da man Lavendel schon bei den Römern gern dem Wasch- und Badewasser zusetzte.

Der Echte Lavendel gehört wie alle Lavendelarten zu den Lippenblütlern (Lamiaceae, Labiatae). Er ist ein stark duftender Halbstrauch mit einer Höhe bis etwa 60 cm und trägt schmale lanzettähnliche sowie filzig behaarte Blätter, die am Rand mehr oder weniger eingerollt sind und hat eine hellblaue bis violette etwa 1cm lange behaarte Blütenkrone. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August.
Bezüglich der Bodenbeschaffenheit ist der Echte Lavendel anspruchslos und bevorzugt trockene, leichte und kalkhaltige Böden mit genügender Untergrundfeuchtigkeit.
Lavandula angustifolia stammt ursprünglich aus dem westlichen Mittelmeergebiet und kommt wildwachsend, halbkultiviert und kultiviert vor. Berühmt sind die kultivierten Lavendelfelder der Provence in Frankreich, bekannt aber auch die in Spanien und Südosteuropa. Ferner existieren Anbaugebiete in Russland.

Die Entdeckung der Heilkräfte von Lavendel scheint ein Verdienst der Klostermedizin gewesen zu sein. Bedeutendster Wirkstoff von Lavendelpflanzen ist ihr etherisches Öl. Auch in dem Fall, dass das etherische Öl nicht in isolierter Form genutzt wird, sondern Pflanzenteile wie Blüten und Blütenstände verwendet werden, ist der herausragende Wirkstoff das etherische Öl. Dieses Öl wird aus den frischen Blütenständen des Echten Lavendels (Lavandula angustifolia) durch Wasserdampfdestillation gewonnen.
Die Güte des Lavendelöls wird nach seinem Estergehalt und damit vor allem nach dem Linalylacetat-Gehalt bewertet. Das sogenannte „Lavendelöl extra“ gilt als beste Qualität. Linalylacetat und Linalool besitzen ein gutes Hautpenetrationsvermögen. Wie Untersuchungen zeigten, können die beiden Ölbestandteile auch bei ihrer Inhalation in das Körperinnere gelangen, wo sie im Blut und nach Überwinden der Blut-Hirn-Schranke auch im Gehirn analytisch nachweisbar sind.

Die Wirkung:

Die antimikrobielle Wirkung ist besonders auf den Gehalt an Linalool zurückzuführen und konnte anhand zahlreicher Testmikroorganismen nachgewiesen werden.
Weitere Untersuchungen zeigten, dass das Lavendelöl nach oraler Aufnahme bzw. Inhalation durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet werden kann: entkrampfend, neurodepressiv und motorikmindend.
Sowohl die genannten experimentellen Laboruntersuchungen als auch die klinischen Untersuchungen am Menschen beweisen die beruhigende und entspannende Wirkung des Lavendelöls bzw. der Lavendelblüten. Die Ergebnisse bestätigen auch die Aussagen der Erfahrungsheilkunde, d.h. der traditionellen Volksmedizin. Aufgrund der Befunde der Labor- und klinischen Untersuchungen hat die zuständige Bewertungskommission der BRD (Kommission E) in einer Monographie „Lavendelblüten, Lavandulae flos“ (veröffentlicht im Bundesanzeiger 1984/1990) die Wirkung der inneren Anwendung des Lavendelöls für das Indikationsgebiet „Befindensstörungen wie Unruhezustände, Einschlafstörungen, funktionelle Oberbauchbeschwerden“ anerkannt. Gleichzeitig wird die Anwendung von Lavendelblüten in der Balneotherapie zur Behandlung funktioneller Kreislaufstörungen empfohlen.
Lavendelöl wirkt nur in seltenen Fällen allergieauslösend oder phototoxisch.
Eine besondere Bedeutung kommt Lavendelöl – insbesondere dem von Lavandula angustifolia – in der heutigen Aromatherapie zu. In dieser wird die psychische Wirkung des etherischen Öls vom Echten Lavendel wie folgt beschrieben: ausgleichend, beruhigend, aufbauend, angstlösend und antidepressiv, bei Erschöpfung anregend und erfrischend.
Die körperliche Wirkung dieses Öls wird mit den nachstehenden Eigenschaften charakterisiert:
antibakteriell, entzündungshemmend, antiviral, schmerzlindernd, antiseptisch (desinfizierend), krampflösend, antimykotisch, durchblutungsfördernd, fiebersenkend, blutdruckregulierend, stark immunstimulierend, schlaffördernd, zellregenerierend, insektenabweisend, wundheilend

Als bewährte Anwendungsbereiche in der Aromatherapie werden für den alleinigen oder unterstützenden Einsatz angeführt:
Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten, Narbenpflege, Prophylaxe von Wundliegen (Dekubitus), Bronchitis, Bestrahlungsprophylaxe u. –nachsorge, Ohrenschmerzen, künstlicher Darmausgang (Stomapflege), Mittelohrentzündung, Gürtelrose, Fieber, Windpocken, Keuchhusten, Pilzerkrankungen (Candida albicans), Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Nervenentzündungen, Krampfanfälle, erhöhter Blutdruck, Gicht, Durchblutungsstörungen, Gelenkentzündungen, Krampfadern, Menstruationsbeschwerden, Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris), klimakterisches Syndrom, Hämorrhoiden, Blasenentzündung, Lymphstau nach Brustoperation, Wasseransammlung in den Beinen, Mundpflege, Schwangerschaftsstreifen, Bauchkrämpfe, Geburtsvorbereitung und Geburt, nervöse Magenschmerzen, Wochenfluss, Hautjucken, Brustdrüsenentzündungen, Insektenabwehr, nervös bedingte Muskelverspannungen, Fußschweiß, Schlafstörungen (auch bei Kindern), Verletzungen, Pubertätskrisen, Akne, depressive Verstimmungen, Wunden, Ängste, Verbrennungen (Sonnenbrand).

NHV  - Lavendel

3 comments Februar 1, 2008


 

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